Pressemitteilung zum „Schnittstellen-Workshop Asse-2-Begleitprozess“

Austausch der beteiligten Institutionen

In einer zweitägigen Zusammenkunft aller Beteiligten des Rückholungsprozesses des Atommülls aus der Schachtanlage Asse II wurde über die zukünftige Zusammenarbeit debattiert. Die Pressemitteilung dazu lesen Sie hier:

Ein wichtiger Schritt: Akteure verständigen sich über die Weiterentwicklung des Asse-Begleitprozesses

Vertreterinnen und Vertreter aller am Rückholungs- und Stilllegungsprozess Beteiligten haben sich an einen Tisch gesetzt, um über das weitere Miteinander zu diskutieren. An der zweitägigen Veranstaltung, die extern moderiert wurde, nahmen Vertreter der Asse-2-Begleitgruppe und deren Expertengremium, des Bundes- und des Landesumweltministeriums, der Asse-GmbH und des Bundesamtes für Strahlenschutz teil.

Gemeinsam verständigten sich die beteiligten Akteure in einem Workshop über die positiven Erfahrungen, Schwierigkeiten, Chancen und mögliche Verbesserungen des Begleitprozesses. Die Diskussionen der Vergangenheit hatten gezeigt, dass für ein möglichst offenes, transparentes und zugleich zügiges Beteiligungsverfahren in der jetzigen Phase der Rückholungsplanung Handlungsgrundlagen weiterentwickelt werden müssen. Die beteiligten Akteure diskutieren dabei unter anderem Lösungsansätze, wie künftig auch bei unterschiedlichen Auffassungen zeitnah, möglichst gemeinsam getragene Entscheidungen gefällt werden können.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist ein wichtiger Baustein für die Rückholung der radioaktiven Abfälle und die sichere Stilllegung der Schachtanlage Asse. Um einen ständigen Dialog und Austausch zu gewährleisten, wurde 2007 das Öffentlichkeitsgremium Asse-2-Begleitgruppe gegründet.

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