BfS-Infomobil am 5. Juli in Königslutter

Endlager für radioaktive Abfälle

Das Infomobil des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) macht am Donnerstag, 5. Juli, Station auf dem Wochenmarkt in Königslutter (Marktplatz). Von 08.30 bis 13.00 Uhr können sich die Bürgerinnen und Bürger über die Endlager für radioaktive Abfälle in Morsleben und in der Asse informieren. Für Fragen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von INFO MORSLEBEN und INFO ASSE zur Verfügung.

Das BfS zeigt Animationen und Filme zum Stilllegungsprozess der Endlager Morsleben und Asse sowie zum aktuellen Stand der Arbeiten, bei der Asse insbesondere zur Probephase (Faktenerhebung). Mit einer multimedialen Anwendung können sich die Besucherinnen und Besucher ein umfassendes Bild von den beiden Anlagen machen.

Weitere Beiträge der A2B

Stellungnahme zum Schreiben der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Asse II

Die ausführliche Stellungnahme des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) zum Schreiben der Ad-hoc-Arbeitsgruppe ASSE der Entsorgungskommission/Strahlenschutzkommission an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) vom

Herzlich Willkommen auf der Webseite der ehemaligen A2B-Begleitgruppe.

Der Asse-2-Begleitprozess wurde zum 31.12.2022 auf Wunsch der regionalen Akteure gemeinsam mit dem BMUV beendet. Die ausführliche Pressemitteilung, aus der Sie die konkreten Beweggründe entnehmen können, können Sie hier einsehen.

In der Gruppe der regionalen Akteure bestand aber grundsätzlich die skeptische Bereitschaft, gemeinsam mit dem BMUV, der BGE und dem NMU anstelle der bisherigen Begleitung einen anderen, veränderten Beteiligungsprozess zu entwickeln. Die Räte der Samtgemeinden Elm-Asse und Sickte sowie der Kreistag des Landkreises Wolfenbüttel haben in Ihren letzten Sitzungen vor der Sommerpause einstimmige Beschlüsse zur weiteren Vorgehensweise im Austausch mit den beteiligten Akteuren aus BGE, BMUV und NMU und zur Neuaufstellung eines Beteiligungsprozesses gefasst. Die aktuellen Beschlüsse können Sie unter Aktuelles als Beschlussvorlagen einsehen. Es wurde entschieden, die Konzeption eines neuen, qualitativ veränderten Beteiligungsprozess zunächst nicht weiter zu verfolgen und die Forderung nach einem Zwischenlagervergleich, der auch Asse-ferne Standorte berücksichtigt, zu bekräftigen. Die Kreistagsverwaltung wurde zudem beauftragt, finanzielle Mittel für die unabhängige wissenschaftliche Klärung von Sachfragen rund um die Rückholung zu beantragen. Die Fragen rund um die Rückholung werden bis zu einer Entscheidung zum Standortvergleich vorerst in den politischen Gremien des Kreistages mit entsprechender fachwissenschaftlicher und organisatorischer Unterstützung beraten.

Ob und inwiefern sich in der Zukunft ein neuer Beteiligungsprozess entwickeln lässt, bleibt abzuwarten. Daher bleiben das Layout und Design der Webseite zunächst unverändert.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an der Rückholung aus der Asse und hoffen auf Ihre Unterstützung, um den Rückholprozess mit der Beteiligung der regionalen Akteure sicher zu gestalten und die Lebensqualität der Menschen in dieser Region zu erhalten.