A2B reagiert positiv auf neue BfS-Strategie

Beschleunigte Faktenerhebung bei Rückholung

Könnte der Atommüll aus der Asse schneller zurückgeholt werden als bislang angenommen? Bei der Zusammenkunft von Vertretern des BfS, der Asse-GmbH, der Bundes- und des Landesumweltministerium sowie der Asse 2-Begleitgruppe am 15.04. stellte das BfS Vorschläge für eine beschleunigte Faktenerhebung vor.

Das BfS erläutert seine neue Strategie, dass durch bisherige Erfahrungswerte und Untersuchungen, durch beschleunigte Genehmigungsverfahren und aufgrund optimierter Erkundungsabläufe die Rückholung des Asse-Atommülls schneller vonstattengehen könnte als ursprünglich geplant. Nach Angaben der Experten sollte die Bergung des Atommülls aus zwei einfacher zugänglichen Kammern möglichst bald begonnen werden.

Die Vorsitzende der Asse 2-Begleitgruppe Christiana Steinbrügge begrüßte die angekündigte Vorgehensweise. In einer Pressemitteilung äußert sie: „Die Faktenerhebung als Bestandteil der Rückholung zu behandeln und nicht mehr als vorausgeschalteten Schritt, entspricht den Vorstellungen der Begleitgruppe“.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung der Landrätin:

Mehr Informationen zum geplanten Vorgehen bei der Rückholung finden Sie unter folgendem Link des BfS: Arbeitsgruppe stellt Verbesserungsmöglichkeiten für die Bergung der Asse-Abfälle vor

Weitere Beiträge der A2B

Änderungen im Strahlenschutz

Wolfgang Neumann erstattet Bericht Einen kleinen Überblick über die Veränderung von Grenzwerten und anderen relevanten Fakten zum Strahlenschutz verfasste Wolfgang Neumann auf Bitten der Asse-2-Begleitgruppe.

Tagesordnung zur ersten öffentlichen Sitzung

Einladung Am Freitag, 3. Mai, findet die erste öffentliche Sitzung der Asse-2-Begleitgruppe ab 14 Uhr im Trainings- und Weiterbildungszentrum (TWW) am Exer 9 in Wolfenbüttel

Herzlich Willkommen auf der Webseite der ehemaligen A2B-Begleitgruppe.

Der Asse-2-Begleitprozess wurde zum 31.12.2022 auf Wunsch der regionalen Akteure gemeinsam mit dem BMUV beendet. Die ausführliche Pressemitteilung, aus der Sie die konkreten Beweggründe entnehmen können, können Sie hier einsehen.

In der Gruppe der regionalen Akteure bestand aber grundsätzlich die skeptische Bereitschaft, gemeinsam mit dem BMUV, der BGE und dem NMU anstelle der bisherigen Begleitung einen anderen, veränderten Beteiligungsprozess zu entwickeln. Die Räte der Samtgemeinden Elm-Asse und Sickte sowie der Kreistag des Landkreises Wolfenbüttel haben in Ihren letzten Sitzungen vor der Sommerpause einstimmige Beschlüsse zur weiteren Vorgehensweise im Austausch mit den beteiligten Akteuren aus BGE, BMUV und NMU und zur Neuaufstellung eines Beteiligungsprozesses gefasst. Die aktuellen Beschlüsse können Sie unter Aktuelles als Beschlussvorlagen einsehen. Es wurde entschieden, die Konzeption eines neuen, qualitativ veränderten Beteiligungsprozess zunächst nicht weiter zu verfolgen und die Forderung nach einem Zwischenlagervergleich, der auch Asse-ferne Standorte berücksichtigt, zu bekräftigen. Die Kreistagsverwaltung wurde zudem beauftragt, finanzielle Mittel für die unabhängige wissenschaftliche Klärung von Sachfragen rund um die Rückholung zu beantragen. Die Fragen rund um die Rückholung werden bis zu einer Entscheidung zum Standortvergleich vorerst in den politischen Gremien des Kreistages mit entsprechender fachwissenschaftlicher und organisatorischer Unterstützung beraten.

Ob und inwiefern sich in der Zukunft ein neuer Beteiligungsprozess entwickeln lässt, bleibt abzuwarten. Daher bleiben das Layout und Design der Webseite zunächst unverändert.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an der Rückholung aus der Asse und hoffen auf Ihre Unterstützung, um den Rückholprozess mit der Beteiligung der regionalen Akteure sicher zu gestalten und die Lebensqualität der Menschen in dieser Region zu erhalten.