BfS informiert zur Asse auf umbenannter Plattform

Nach Kritik am Begriff „Endlager“

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat seine Online-Informationsplattform rund um die Schachtanlage Asse 2 umbenannt. Seit dem 21. Oktober 2013 ist die digitale Informationsseite zum Stilllegungsprojekt unter dem Namen www.asse.bund.de erreichbar.

Die Inhalte sind nach wie vor auch unter der bislang bekannten Adresse www.endlager-asse.de abrufbar. Das heißt: Nutzer müssen die Lesezeichen, die sie unter dieser Adresse im Rechner eingerichtet haben, nicht neu abspeichern. Wer die alte Adresse eingibt oder auf ein älteres Lesezeichen klickt, wird automatisch weitergeleitet auf die neue Domain.

Das BfS war in den vergangenen Monaten teilweise dafür kritisiert worden, dass es die Schachtanlage Asse II in Publikationen und im Namen seiner Internetseite als „Endlager“ bezeichnete. Die Hintergründe für die ursprünglich auch von Bürgerinitiativen geforderte Bezeichnung der Asse als Endlager hat das BfS erläutert.

Das BfS hat sich nun entschlossen, künftig ganz auf die Bezeichnung zu verzichten. So sollen die Herausforderungen, die mit der sicheren Schließung der Asse verbunden sind, wieder im Vordergrund stehen anstatt weitere Diskussionen um Begrifflichkeiten zu führen.

Das BfS wird auch in anderen Publikationen wie Broschüren und Internet-Artikeln auf den Begriff Endlager verzichten. Die Bundesbehörde hat bereits Ende September den Untertitel ihrer Informationsschrift „Asse Einblicke“ geändert. Nach und nach werden auch die Computeranimationen, Filme und Broschüren zur Schachtanlage Asse II sprachlich angepasst. Berichte und Publikationen, die nicht mehr aktualisiert werden, bleiben von der Änderung unberührt.

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Faktenerhebung zur Rückholung radioaktiver Abfälle

1. Antragskonferenz mit BfS HANNOVER. Auf Wunsch des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) hat gestern (Mittwoch) im Niedersächsischen Umweltministerium die erste Antragskonferenz zu den erforderlichen atomrechtlichen Genehmigungsverfahren

Protokoll der öffentlichen Sitzung vom 07.03.2014

Anbei findet sich das finale Protokoll der öffentlichen Sitzung vom 7. März 2014 mit folgenden TOPs: Tagesordnung: TOP 1: Eröffnung der Sitzung TOP 2: Feststellung

Herzlich Willkommen auf der Webseite der ehemaligen A2B-Begleitgruppe.

Der Asse-2-Begleitprozess wurde zum 31.12.2022 auf Wunsch der regionalen Akteure gemeinsam mit dem BMUV beendet. Die ausführliche Pressemitteilung, aus der Sie die konkreten Beweggründe entnehmen können, können Sie hier einsehen.

In der Gruppe der regionalen Akteure bestand aber grundsätzlich die skeptische Bereitschaft, gemeinsam mit dem BMUV, der BGE und dem NMU anstelle der bisherigen Begleitung einen anderen, veränderten Beteiligungsprozess zu entwickeln. Die Räte der Samtgemeinden Elm-Asse und Sickte sowie der Kreistag des Landkreises Wolfenbüttel haben in Ihren letzten Sitzungen vor der Sommerpause einstimmige Beschlüsse zur weiteren Vorgehensweise im Austausch mit den beteiligten Akteuren aus BGE, BMUV und NMU und zur Neuaufstellung eines Beteiligungsprozesses gefasst. Die aktuellen Beschlüsse können Sie unter Aktuelles als Beschlussvorlagen einsehen. Es wurde entschieden, die Konzeption eines neuen, qualitativ veränderten Beteiligungsprozess zunächst nicht weiter zu verfolgen und die Forderung nach einem Zwischenlagervergleich, der auch Asse-ferne Standorte berücksichtigt, zu bekräftigen. Die Kreistagsverwaltung wurde zudem beauftragt, finanzielle Mittel für die unabhängige wissenschaftliche Klärung von Sachfragen rund um die Rückholung zu beantragen. Die Fragen rund um die Rückholung werden bis zu einer Entscheidung zum Standortvergleich vorerst in den politischen Gremien des Kreistages mit entsprechender fachwissenschaftlicher und organisatorischer Unterstützung beraten.

Ob und inwiefern sich in der Zukunft ein neuer Beteiligungsprozess entwickeln lässt, bleibt abzuwarten. Daher bleiben das Layout und Design der Webseite zunächst unverändert.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an der Rückholung aus der Asse und hoffen auf Ihre Unterstützung, um den Rückholprozess mit der Beteiligung der regionalen Akteure sicher zu gestalten und die Lebensqualität der Menschen in dieser Region zu erhalten.